Therapieverlauf

Erster Kontakt

Rufen Sie mich an (0680 211 93 23) oder nehmen Sie per E-Mail (rudolf@liedl.at) mit mir Kontakt auf, um ein Erstgespräch zu vereinbaren. Dabei können wir einander kennen lernen und offene Fragen klären. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie einige Tage Bedenkzeit, in der Sie sich entscheiden können, ob Sie bei mir eine Therapie beginnen möchten oder nicht.

Die Therapie

Die Psychotherapie wird bei jedem Menschen anders ablaufen. Sie muss nichts Sensationelles sein. Der Klient kann Perioden der Skepsis erleben und sich nach einiger Zeit fragen, was denn dadurch anders geworden sei. Rückfälle werden sich einstellen. All das gehört dazu, ebenso wie Krisen und Höhepunkte, die allesamt Kennzeichen für sich abzeichnende Wendepunkte sein können.

Häufigkeit und Dauer der Sitzungen

Die meisten Psychotherapien finden einmal pro Woche statt. Eine Sitzung dauert im Normalfall 50 Minuten. Die Häufigkeit der Sitzungen kann im Laufe einer Therapie verändert werden. Gegen Ende der Psychotherapie ist eine Verringerung der Frequenz üblich. In jedem Fall scheinen eine gewisse Regelmäßigkeit der Psychotherapiestunden und nicht allzu große Abstände zwischen den Sitzungen günstige Bedingungen für den Entwicklungsprozess zu sein.

Dauer der Psychotherapie

Wenn man von der Kostenfrage und der Frage des Abbruchs von Psychotherapien absieht, hängt die Dauer vom Therapieziel und der Art des Problems ab, im Besonderen auch davon, wie lange diese schon besteht. Je anspruchsvoller das Therapieziel ist und je schwerwiegender und dauerhafter die seelische Problematik ist, umso länger wird die Psychotherapie dauern.

  • Beratung: selten über 20 Stunden
  • Kurzpsychotherapie: zwischen 10 und 30 Stunden
  • Psychotherapie: Sehr unterschiedlich. Zu individuell sind Schicksale und psychotherapeutische Entwicklungen. Die Gestalttherapie rechnet normalerweise mit einer Dauer von zumindest 80 Stunden (ca. 2 Jahre).

Ende der Psychotherapie

Die Psychotherapie ist dann zu Ende, wenn das Therapieziel erreicht bzw. als nicht erreichbar erkannt wird. Sie geht ihrem Ende auch dann entgegen, wenn der investierte Aufwand nicht mehr dem möglichen oder tatsächlichen Fortschritt entspricht. In jedem Fall ist es eine Angelegenheit, die Psychotherapeut und Klient miteinander zu klären haben.

Informationsblatt des OÖLP für KlientInnen der Psychotherapie